Stuttgart · Ulmerstraße 300

Cloud-Migration in Stuttgart – ohne böse Überraschungen

Wir begleiten Unternehmen aus Stuttgart und der Region in die Cloud: herstellerneutral für Azure, AWS und Google Cloud, schrittweise und mit Kostenkontrolle von Anfang an – oder bewusst hybrid, wenn Daten im Haus bleiben sollen.

Azure · AWS · Google Cloudhybrid möglich
Wo Cloud-Kosten wirklich entstehen
Die Posten, die nach der Migration überraschen
Rechenleistungmeist überdimensioniert übernommen
Speicherwächst still weiter
Datentransfer nach draußender gern übersehene Posten
Lizenzenwandern selten automatisch mit
Schematische Darstellung typischer Kostentreiber, keine Messwerte. Die tatsächliche Verteilung hängt stark von Architektur und Nutzung ab.

Drei Auslöser, mit denen Unternehmen zu uns kommen

Kaum jemand migriert, weil Cloud gerade modern ist. In der Praxis gibt es fast immer einen konkreten Anlass – und der bestimmt Tempo und Zuschnitt.

Die Hardware ist am Ende
Server laufen aus der Wartung, das Rechenzentrum wird zu klein oder der Vertrag mit dem Hoster läuft aus. Der Termin steht fest, und plötzlich wird aus einem Strategiethema ein Projekt mit Frist.
Sicherheit und Nachweispflichten steigen
Ein Audit, eine Zertifizierung oder neue Pflichten wie NIS2 machen sichtbar, dass die gewachsene Umgebung nicht mehr trägt. Patch-Stände, Protokollierung und Wiederherstellbarkeit werden zur Frage, die jemand beantworten muss.
Die Rechnung ist aus dem Ruder gelaufen
Der häufigste Anlass, mit dem Unternehmen zu uns kommen: Es wurde bereits migriert, aber ohne Steuerung. Jetzt kostet die Cloud mehr als das alte Rechenzentrum und niemand kann genau sagen, wofür.

Die drei Fehler, die wir am häufigsten reparieren

Wir werden oft erst gerufen, wenn eine Migration bereits gelaufen ist. Diese drei Punkte kommen dabei so regelmäßig vor, dass wir sie hier vorweg nehmen – auch wenn Sie am Ende jemand anderes beauftragen.

1
Alles verschieben, nichts anpassen
Lift and Shift ist als erster Schritt völlig legitim – wenn danach jemand nachjustiert. Wird eine Maschine, die im eigenen Rechenzentrum großzügig dimensioniert war, eins zu eins übernommen, zahlen Sie diese Großzügigkeit ab sofort monatlich.
Besser: Right-Sizing gehört fest in die Wochen nach der Migration, nicht auf die Wunschliste.
2
Den Datentransfer vergessen
Rechenleistung und Speicher stehen im Angebot. Was herausgeht, oft nicht. Bei Anwendungen, die viel mit Systemen außerhalb der Cloud sprechen – oder über mehrere Regionen verteilt sind – wird daraus schnell ein spürbarer Posten.
Besser: Datenflüsse vorher durchrechnen, nicht erst auf der dritten Rechnung entdecken.
3
Keine Exit-Strategie festhalten
Je tiefer Sie in verwaltete Dienste eines Anbieters gehen, desto schwerer wird ein Wechsel. Das kann eine bewusste Entscheidung sein. Unbewusst getroffen wird sie zum Problem, sobald sich Preise, Bedingungen oder die politische Lage ändern.
Besser: Vorher festhalten, was ein Umzug kosten würde – und was ihn unmöglich machen würde.

Was eine Bestandsaufnahme beantwortet

Bevor irgendetwas umzieht, klären wir vier Fragen. Sie kosten wenige Tage und verhindern die Überraschungen, die eine Cloud-Migration teuer machen.

Was läuft überhaupt?Eine belastbare Liste der Systeme, ihrer Abhängigkeiten und der Frage, wer sie tatsächlich nutzt. Erfahrungsgemäß tauchen dabei Anwendungen auf, von denen im Haus niemand mehr wusste.
Was kostet der Betrieb heute wirklich?Nicht nur Hardware und Lizenzen, sondern auch Wartung, Strom, Fläche und die Arbeitszeit, die im Betrieb gebunden ist. Ohne diese Zahl lässt sich kein Vorher-Nachher rechnen.
Was darf das Haus nicht verlassen?Schutzbedarf je System, abgeleitet aus Datenschutz, Verträgen und Betriebsgeheimnis. Daraus ergibt sich, welche Teile hybrid bleiben.
Was ist der wirtschaftlichste Weg je System?Für manche Anwendung genügt der Umzug, andere brauchen einen Umbau, und einzelne lohnen die Migration schlicht nicht. Das Vorgehen je System erklären wir ausführlich auf der Seite zur Cloud-Migration.

Was im Raum Stuttgart typisch anders ist

Im Raum Stuttgart treffen wir auf eine bestimmte Ausgangslage: mittelständische Unternehmen mit einer über Jahrzehnte gewachsenen IT, häufig einem eigenen Serverraum und einer kleinen Mannschaft, die alles am Laufen hält. Wer so aufgestellt ist, kann sich einen Big Bang nicht leisten – das Tagesgeschäft läuft weiter.

Dazu kommt eine Haltung, die wir teilen: Nicht alles muss in die Cloud. In der Industrie gibt es gute Gründe, Fertigungs- und Messdaten im eigenen Netz zu halten – von Latenz bis Betriebsgeheimnis. Ein hybrides Modell ist hier oft nicht der Kompromiss, sondern die richtige Antwort.

Weil wir vor Ort sind, können wir uns die Umgebung ansehen, bevor wir etwas empfehlen. Ein Serverraum sagt in zwanzig Minuten mehr über den Zustand einer IT als drei Inventarlisten.

  • Industrienähe prägt die AnforderungenFertigung, Messtechnik und Steuerung stellen andere Fragen als eine reine Bürowelt.
  • Hybrid ist hier oft die richtige AntwortWas im Haus bleiben soll, bleibt im Haus – der Rest zieht um.
  • Bestandsaufnahme vor OrtWir schauen uns an, was tatsächlich läuft, statt Migrationspläne auf Zuruf zu bauen.
Ihr Ansprechpartner in Stuttgart
Unser Büro liegt in Stuttgart-Wangen. Für eine Bestandsaufnahme kommen wir zu Ihnen.
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  • Erstgespräch kostenlos und unverbindlich
  • Auch geeignet, wenn bereits migriert wurde und es klemmt
  • Auf Wunsch mit erster Einschätzung zu Kostentreibern

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Häufige Fragen

Nein, und wir raten häufig davon ab. Anwendungen mit harten Latenzanforderungen, Fertigungsnähe oder besonderem Schutzbedarf bleiben oft besser im eigenen Netz. Sinnvoll ist meist ein hybrides Modell: Was von Skalierung und verwalteten Diensten profitiert, zieht um – der Rest bleibt. Diese Entscheidung treffen wir pro System, nicht pauschal.
Ja, das ist sogar ein häufiger Einstieg. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: Welche Ressourcen laufen, wie sind sie dimensioniert, wo entsteht Datentransfer und welche Dienste werden bezahlt, aber kaum genutzt. Aus der Analyse ergeben sich meist schnell wirksame Maßnahmen, bevor man über Architektur spricht.
Ja. Wir migrieren schrittweise und richten die Umstellung so ein, dass ein Rückweg existiert. Das dauert länger als ein Stichtagswechsel, ist für ein Unternehmen mit laufendem Tagesgeschäft aber der einzig sinnvolle Weg.
Das hängt von Ihrer Ausgangslage ab, nicht von unseren Vorlieben. Wir sind Partner von keinem der drei Anbieter und verdienen an keiner Lizenz mit. In der Praxis geben oft vorhandene Verträge, Know-how im Team und die eingesetzten Fachanwendungen den Ausschlag.
Durch Right-Sizing nach der Migration, Automatisierung von Abschaltzeiten, Beobachtung von Datentransfer und regelmäßige Kontrolle statt einmaliger Optimierung. Wichtig ist vor allem, dass jemand die Rechnung tatsächlich liest – erstaunlich oft passiert genau das nicht.
Dafür gibt es mehrere Wege: Regionen innerhalb der EU, ein hybrides Modell mit lokalem Verbleib der kritischen Daten oder vollständiger Betrieb im eigenen Rechenzentrum. Welche Variante trägt, hängt vom Schutzbedarf ab. Zur Einordnung des oft zitierten On-Premises-Trends haben wir einen eigenen Beitrag geschrieben.
Auf Wunsch ja, mit Monitoring, Wartung und klaren Reaktionszeiten – nachzulesen unter Managed Services. Ebenso möglich ist die Übergabe an Ihr eigenes Team; die Dokumentation dafür entsteht ohnehin während des Projekts.
Migration geplant – oder bereits gelaufen?
Beides ist ein guter Zeitpunkt für ein Gespräch. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, was sich lohnt, was bleiben sollte und wo die Kosten tatsächlich entstehen.

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