Bau und Projektabwicklung

Software für die Baubranche – damit Vorgänge nicht viermal erfasst werden

Fachanwendungen, mobile Erfassung und Schnittstellen für Bauunternehmen, Planungsbüros und Projektsteuerer. Wir bauen die Verbindungen zwischen Baustelle, Büro und Abrechnung – dort, wo Ihre Branchensoftware aufhört.

mobil und offline-fähigStandardformate wie GAEB und IFC
Ein Nachtrag, vier Stationen
Wo Tage verloren gehen
1
Auf der Baustelle festgestellt
Abweichung fällt auf, wird fotografiert und im Bautagebuch notiert.
2
Aufmaß und Bewertung
Mengen werden erfasst, oft in einer eigenen Liste neben dem System.
3
Nachtrag erstellen und abstimmen
Dieselben Angaben werden ein drittes Mal erfasst, jetzt für den Auftraggeber.
4
Abrechnung
Und ein viertes Mal, damit die Buchhaltung sie verarbeiten kann.
Schematisch. Der markierte Schritt ist erfahrungsgemäß der teuerste – nicht wegen des Aufwands, sondern weil hier Fristen reißen.

Woran es am Bau typischerweise hängt

Sechs Ausgangslagen, die uns aus Bauunternehmen und Planungsbüros immer wieder erreichen. Keine davon ist ein Softwareproblem im engeren Sinne – alle sind eines geworden.

Zu viele Beteiligte, zu viele Stände
Bauherr, Planer, Bauleitung, Gewerke und Nachunternehmer führen jeweils eigene Listen. Der aktuelle Stand ist der, den zuletzt jemand per Mail geschickt hat.
Nachträge kosten mehr, als sie bringen
Der Anspruch besteht, aber der Nachweis fehlt oder kommt zu spät. Was auf der Baustelle jeder weiß, ist im Streitfall nicht belegbar.
Aufmaß und Leistungsstand driften auseinander
Die Mengen auf der Baustelle stimmen nicht mit denen in der Abrechnung überein, und niemand kann auf die Schnelle sagen, welche Zahl die richtige ist.
Dokumentation entsteht nebenbei oder gar nicht
Fotos liegen auf privaten Telefonen, das Bautagebuch wird abends aus dem Gedächtnis geschrieben. Im Ernstfall fehlt genau der eine Beleg.
Mängel und Abnahmen laufen über Listen
Wer welchen Mangel wann gemeldet hat und ob er behoben wurde, steckt in einer Tabelle, die drei Personen unterschiedlich pflegen.
Systeme sprechen nicht miteinander
Kalkulation, Bauabrechnung, Warenwirtschaft und Zeiterfassung führen eigene Wahrheiten. Übertragen wird von Hand.

Was das für Software bedeutet

Sechs Anforderungen, die am Bau anders sind als in der Bürowelt – und die erklären, warum Standardwerkzeuge aus anderen Branchen hier oft scheitern.

Offline muss funktionieren
Auf einer Baustelle gibt es Kellergeschosse, Rohbauten und Funklöcher. Eine Anwendung, die nur online erfasst, wird nicht benutzt – und dann wird wieder auf Zettel geschrieben.
Bedienbar mit Handschuhen und in der Sonne
Große Schaltflächen, hohe Kontraste, wenige Schritte. Wer drei Menüebenen tief klicken muss, erfasst am Ende des Tages im Container nach.
Beleg entsteht im Moment der Feststellung
Foto, Ort, Zeit und Vorgang gehören zusammen erfasst. Nachträglich zugeordnete Bilder haben im Streitfall wenig Wert.
Rechte über Firmengrenzen hinweg
Nachunternehmer sollen ihren Teil sehen und nichts anderes. Das ist mehr als eine Rollenverwaltung im eigenen Haus.
Standardformate erhalten
GAEB für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung, IFC für Modelldaten. Wer diese Wege verlässt, koppelt sich von allen anderen Beteiligten ab.
Fristen sind Teil der Fachlogik
Anzeigen, Behinderungen und Nachträge hängen an Fristen. Eine Software, die daran nicht erinnert, verschenkt genau das, wofür sie da wäre.

Was wir übernehmen – und was nicht

Damit Sie sich das Gespräch sparen können, wenn es nicht passt.

Das bauen wir
  • Fachanwendungen für einen konkreten Ablauf, den kein Paket abdeckt
  • Mobile Erfassung für die Baustelle, offline-fähig
  • Schnittstellen zwischen Kalkulation, Abrechnung und Warenwirtschaft
  • Auswertungen über Projekte, Gewerke und Nachunternehmer hinweg
  • Übernahme von Datenbeständen aus abgelösten Systemen
Das bauen wir nicht
  • Eine fertige Bausoftware von der Stange
  • Kalkulations- oder Abrechnungspakete als Produkt
  • CAD- und Planungswerkzeuge

Wir treten nicht gegen die etablierten Branchenpakete an – die machen ihre Sache gut. Wir setzen dort an, wo diese Pakete aufhören: bei dem Ablauf, den Ihr Haus anders macht als alle anderen, und bei den Verbindungen zwischen Systemen, die ab Werk nicht miteinander reden.

Ihr Ansprechpartner in Stuttgart
Unser Büro liegt in Stuttgart-Wangen. Für eine Bestandsaufnahme kommen wir zu Ihnen – auf Wunsch auch auf die Baustelle.
Vorhaben besprechen
  • Erstgespräch kostenlos und unverbindlich
  • Auch geeignet, wenn erst der Ansatzpunkt gefunden werden muss
  • Auf Wunsch mit Blick auf Ihre bestehende Systemlandschaft

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Häufige Fragen

In aller Regel ja, und das ist der Normalfall. Wir ersetzen die vorhandenen Pakete nicht, sondern ergänzen sie an der Stelle, an der sie Ihren Ablauf nicht abbilden, und verbinden sie mit den übrigen Systemen. Voraussetzung ist, dass Ihre Software eine Schnittstelle oder wenigstens einen sauberen Export bietet – das prüfen wir am Anfang.
Ja, das ist bei uns Standard und keine Zusatzoption. Erfasste Vorgänge und Fotos werden lokal auf dem Gerät gespeichert und übertragen, sobald wieder Verbindung besteht. Alles andere hält auf einer echten Baustelle nicht.
Ja, mit eigenen Zugängen und eingeschränkter Sicht. Sie sehen ihre Vorgänge und nichts darüber hinaus. Wie eng oder weit dieser Zuschnitt ist, legen Sie fest – technisch ist beides möglich.
Ja. Wir halten uns an die etablierten Austauschformate, weil alles andere Sie von Auftraggebern und Planern abkoppeln würde. GAEB für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung, IFC für Modelldaten, dazu die üblichen Wege in Ihre Bauabrechnung.
Mit einem eng umrissenen Ablauf: der Mängelerfassung, dem Bautagebuch oder der Nachtragsdokumentation. Daraus entsteht in wenigen Wochen etwas Benutzbares, an dem sich zeigt, ob es im Alltag trägt. Erst danach wird erweitert.
Das hängt vom Zuschnitt ab. Die Treiber sind Umfang der Fachlogik, Anzahl der Schnittstellen zu Bestandssystemen und die Frage, ob mobile Erfassung dazu gehört. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie eine belastbare Spanne, keine Hausnummer.
Ja, vollständig, samt Dokumentation und Zugängen. Bauprojekte laufen über Jahre und Software sollte nicht an einem einzelnen Dienstleister hängen.
Wo wird bei Ihnen doppelt erfasst?
Erzählen Sie uns von einem Ablauf, der zu oft durch zu viele Hände geht. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob sich eigene Software dafür lohnt – und wenn nicht, was stattdessen hilft.

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