Power BI & Microsoft Fabric

Berichte, denen die Fachabteilung glaubt

Wir bauen Power-BI-Umgebungen für den Mittelstand – mit einem abgestimmten Datenmodell dahinter, klaren Zuständigkeiten und einem Lizenzmodell, das zu Ihrer Nutzerzahl passt statt zur Preisliste.

Ein Modell statt zwölf Wahrheiten
Lizenzen vorher durchgerechnet
Die Frage, an der die Kosten hängen
Pro Nutzer oder zentrale Kapazität?
Pro Nutzer
Jeder, der Berichte ansieht oder erstellt, braucht eine eigene Lizenz. Einfach zu rechnen, steigt aber linear mit der Zahl der Leser.
Zentrale Kapazität
Sie kaufen Rechenleistung. Betrachter brauchen dann keine eigene kostenpflichtige Lizenz – das lohnt ab einer gewissen Leserzahl deutlich.
Wo genau der Umschlagpunkt liegt, hängt an der Zahl der reinen Betrachter – und die wird fast immer unterschätzt.

Womit Unternehmen zu uns kommen

In den seltensten Fällen geht es um ein fehlendes Diagramm. Es geht um eine von vier Situationen.

Zwei Berichte, zwei ZahlenVertrieb und Controlling nennen unterschiedliche Umsätze, und beide können es begründen. Das ist kein Werkzeugproblem, sondern ein fehlendes gemeinsames Datenmodell.
Das Reporting lebt in ExcelJemand baut jeden Monat dieselbe Auswertung von Hand zusammen. Es funktioniert – bis die Person ausfällt oder die Datei zu groß wird.
Die Lizenzfrage ist ungelöstSoll jeder Leser eine eigene Lizenz bekommen oder lohnt eine zentrale Kapazität? Die Antwort entscheidet über einen erheblichen Teil der laufenden Kosten.
„Brauchen wir jetzt Fabric?“Microsoft baut Fabric sichtbar aus, und die Frage kommt zuverlässig aus der Geschäftsführung. Sie lässt sich beantworten – aber nicht pauschal.

Power BI oder Fabric – wann sich der Sprung lohnt

Fabric ist kein neues Power BI, sondern die Plattform darunter: Speicher, Datenaufbereitung und Auswertung in einer Umgebung. Für viele mittelständische Aufgaben ist das mehr, als gebraucht wird – für manche genau richtig.

Power BI reicht
Der häufigere Fall im Mittelstand
  • Die Daten kommen aus wenigen, gut zugänglichen Quellen – ERP, CRM, eine Datenbank.
  • Es genügt, wenn Daten nachts oder mehrmals täglich aktualisiert werden.
  • Die Datenmengen bewegen sich in einer Größe, die ein klassisches Modell verkraftet.
  • Es gibt kein Team, das eine Plattform dauerhaft betreuen könnte oder wollte.
Fabric lohnt sich
Wenn mehrere Punkte zutreffen
  • Viele heterogene Quellen sollen an einem Ort zusammenlaufen, auch un- oder halbstrukturierte.
  • Es gibt bereits Datenstrecken, die auseinanderdriften, und niemand hat den Überblick.
  • Data Science oder maschinelles Lernen soll auf denselben Daten arbeiten wie das Reporting.
  • Die Nutzerzahl ist so hoch, dass eine Kapazitätslizenz ohnehin günstiger wäre.

Unsere Erfahrung: Der Wechsel scheitert selten an der Technik und häufig daran, dass niemand die neue Plattform betreut. Wer Fabric einführt, ohne Zuständigkeiten zu klären, tauscht ein übersichtliches Problem gegen ein größeres. Was sich zuletzt getan hat, steht im Beitrag Power BI und Fabric werden agentisch.

Lizenzen: pro Nutzer oder Kapazität

Die Lizenzlogik ist überschaubar, sobald man die eine Unterscheidung verstanden hat – und teuer, wenn man sie zu spät trifft.

Pro (pro Nutzer)
rund 12 € je Nutzer und Monat
Der Standard für Erstellen und Teilen. Jeder, der Berichte ansieht, braucht ebenfalls eine Lizenz. In größeren Microsoft-365-Paketen ist Pro bereits enthalten – das wird oft übersehen und doppelt bezahlt.
Premium pro Nutzer
rund 21 € je Nutzer und Monat
Für einzelne Personen, die erweiterte Funktionen brauchen – häufigere Aktualisierung, größere Modelle. Sinnvoll für ein kleines Datenteam, nicht für die Breite.
Fabric-Kapazität
Abrechnung über Azure
Sie kaufen Rechenleistung statt Nutzerlizenzen. Betrachter brauchen dann keine eigene kostenpflichtige Lizenz mehr. Buchbar nutzungsabhängig oder als Reservierung – und pausierbar, was bei planbaren Lasten hilft.

Die Faustregel: Solange nur eine überschaubare Zahl von Personen Berichte überhaupt ansieht, sind Nutzerlizenzen günstiger und einfacher. Sobald das Reporting in die Breite gehen soll – Werksleitung, Außendienst, Schichtführer –, kippt die Rechnung Richtung Kapazität, weil reine Betrachter dort nichts zusätzlich kosten. Genau diese Betrachterzahl wird in Schätzungen fast immer zu niedrig angesetzt.

Angaben als Orientierung, Stand August 2026, Microsoft-Listenpreise ohne Rabatte. Lizenzmodelle und Preise ändern sich; für eine belastbare Kalkulation prüfen wir den zum Entscheidungszeitpunkt gültigen Stand.

Warum zwei Berichte verschiedene Zahlen zeigen

Der häufigste Grund ist nicht ein Rechenfehler, sondern dass jeder Bericht seine eigene Definition mitbringt. Der eine zählt Aufträge nach Eingangsdatum, der andere nach Rechnungsdatum; einer nimmt Stornos heraus, der andere nicht. Beide sind für sich richtig, und genau deshalb ist die Diskussion darum so zäh.

Die Lösung ist ein gemeinsames Datenmodell, in dem Kennzahlen einmal definiert und zentral gepflegt werden. Berichte greifen darauf zu, statt ihre eigene Logik mitzubringen. Das nimmt der Fachabteilung nichts weg – sie kann weiterhin frei auswerten, aber auf einer Basis, über die nicht mehr gestritten werden muss.

Dazu gehört eine Ordnung, die sich nicht von selbst einstellt: Wer darf veröffentlichen und wer nur lesen, welche Berichte gelten als freigegeben, was passiert mit den vielen Entwürfen, die im Lauf der Zeit entstehen. Ohne diese Regeln entsteht in Power BI derselbe Wildwuchs, den man mit Excel loswerden wollte – nur bunter.

Wir richten diese Struktur mit ein und sorgen dafür, dass die Datenbasis dahinter stimmt. Wie die Strecken dorthin aussehen, steht auf unserer Seite zu Business Intelligence und ETL; woran alte Strecken scheitern, im Beitrag zu ETL-Strecken, die keiner mehr anfasst.

Häufige Fragen zu Power BI und Fabric

In den meisten mittelständischen Fällen zunächst nicht. Fabric lohnt sich, wenn viele heterogene Quellen zusammenlaufen sollen, wenn Data Science auf denselben Daten arbeitet oder wenn die Nutzerzahl ohnehin eine Kapazitätslizenz nahelegt. Treffen diese Punkte nicht zu, ist eine saubere Power-BI-Umgebung mit gutem Datenmodell die günstigere und wartungsärmere Lösung. Wir sagen Ihnen offen, wenn der Sprung sich nicht rechnet.
Es gibt zwei Wege: Lizenzen pro Nutzer oder eine zentrale Kapazität. Pro Nutzer liegt der Standard bei rund 12 Euro monatlich, die erweiterte Variante bei rund 21 Euro (Listenpreise, Stand August 2026). Eine Kapazität wird über Azure abgerechnet; reine Betrachter brauchen dann keine eigene kostenpflichtige Lizenz. Welcher Weg günstiger ist, hängt vor allem an der Zahl der Personen, die Berichte nur ansehen – die wird meist unterschätzt. Wir rechnen beide Varianten mit Ihren echten Zahlen durch.
Teilweise. In manchen größeren Microsoft-365-Paketen ist die Pro-Lizenz bereits enthalten. Das wird regelmäßig übersehen und dann ein zweites Mal bezahlt. Ein Blick in Ihre bestehende Lizenzierung gehört deshalb an den Anfang jeder Kalkulation.
Für einzelne Auswertungen ja, und wir raten niemandem, funktionierende Tabellen abzuschaffen. Kritisch wird es, wenn eine monatliche Auswertung von Hand zusammengebaut wird, an einer Person hängt oder wenn mehrere Versionen derselben Datei kursieren. Dann ist nicht Excel das Problem, sondern dass es der einzige Ort ist, an dem die Logik existiert.
Der Speicherort der Power-BI-Umgebung wird beim Einrichten festgelegt; Regionen in der EU stehen zur Verfügung. Wo Daten das Haus nicht verlassen dürfen, arbeiten wir mit einer Anbindung an lokale Quellen statt mit einer vollständigen Verlagerung. Diese Frage klären wir vor dem Aufbau, nicht danach.
Ja. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: welche Berichte tatsächlich genutzt werden, wo Kennzahlen doppelt und unterschiedlich definiert sind, wie Rechte vergeben wurden und was an Datenstrecken dahinterliegt. Erfahrungsgemäß ist ein erheblicher Teil der vorhandenen Berichte verwaist – das Aufräumen bringt oft mehr als jede neue Auswertung.
ALGEBRA Engineering & Consulting GmbH
Power BI und Fabric für den Mittelstand – Standort Stuttgart, Tätigkeit bundesweit.
Ulmerstraße 300
70327 Stuttgart
Was ein Erstgespräch klärt
  • Wie viele Personen Berichte wirklich ansehen werden
  • Welche Kennzahlen strittig sind – und warum
  • Ob Ihre bestehende Lizenzierung schon etwas abdeckt
  • Ob Power BI reicht oder Fabric sich rechnet

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Eine Zahl, auf die sich alle einigen
Wir schauen uns Ihre Berichte, Ihre Nutzerzahl und Ihre Lizenzlage an und sagen Ihnen, was sich lohnt – auch wenn die Antwort lautet, dass Sie nichts Neues brauchen.

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