Maschinen- und Anlagenbau

Software für den Maschinenbau – für Hersteller und Betreiber

Maschinendaten auswerten, technisches Wissen auffindbar machen, Service und Ersatzteile digital abwickeln. Wir bauen die Software, die zwischen Maschine, Instandhaltung und Betriebswirtschaft vermittelt – aus Stuttgart, mitten im Maschinenbau-Land.

herstellerneutralon-premise möglich
Störung an einer Produktionslinie
Wo die Zeit tatsächlich hingeht
Heuteca. 4 Std
Mit auffindbarem Wissenca. 1 Std
Information suchenReparatur
Schematisch nach dem Szenario aus unserem Beitrag zu Anlagenstillständen: 45 Minuten Suche in zwölf Handbüchern gegenüber unter zwei Minuten.

Zwei Blickwinkel auf dasselbe Thema

Im Maschinenbau sitzen unsere Gesprächspartner auf zwei Seiten derselben Anlage. Die Aufgaben ähneln sich, die Prioritäten unterscheiden sich deutlich.

Blickwinkel 1
Sie bauen Maschinen
Dann ist Software längst Teil Ihres Produkts – und oft der Teil, über den sich Anbieter noch unterscheiden können. Sobald eine Maschine beim Kunden steht, entscheidet nicht mehr nur die Mechanik, sondern wie gut Sie aus der Ferne sehen, was sie tut, und wie schnell Ihr Service reagieren kann.
  • Maschinendaten aus dem Feld zurückholen und auswerten
  • Serviceportale für Kunden, Techniker und Händler
  • Ersatzteilkataloge, die zur konkreten Maschine passen
  • Dokumentation, die pro Seriennummer stimmt
  • Auswertungen über die installierte Basis hinweg
Blickwinkel 2
Sie betreiben Maschinen
Dann haben Sie es meist mit einer gewachsenen Landschaft zu tun: Anlagen verschiedener Hersteller, verschiedener Baujahre, mit jeweils eigener Steuerung und eigener Dokumentation. Die Frage ist selten, ob Daten da sind – sondern ob jemand sie im richtigen Moment sieht.
  • Instandhaltung planen statt auf Störungen reagieren
  • Technisches Wissen in Sekunden auffindbar machen
  • Anlagendaten mehrerer Hersteller zusammenführen
  • Ersatzteilbestände an den tatsächlichen Bedarf koppeln
  • Auswertungen über Linien und Standorte hinweg

Wo Software im Maschinenbau ansetzt

Sechs Ansatzpunkte, die sich in der Praxis immer wieder als die wirksamsten erweisen – unabhängig davon, ob Sie Maschinen bauen oder betreiben.

Maschinendaten nutzbar machen
Daten aus Steuerungen, Sensorik und Leitsystemen zusammenführen – auch aus Anlagen, die nie dafür gedacht waren, Daten herauszugeben.
Technisches Wissen auffindbar machen
Handbücher, Wartungsprotokolle, Schaltpläne und Störungshistorie so erschließen, dass die Antwort in Sekunden kommt statt nach einer halben Stunde Blättern.
Instandhaltung vorausschauend planen
Aus Betriebs- und Zustandsdaten ableiten, wann etwas fällig wird – statt zu warten, bis es steht.
Ersatzteile am Bedarf ausrichten
Bestände mit tatsächlichen Ausfallmustern verknüpfen, damit weniger Kapital im Lager liegt und trotzdem das Richtige da ist.
Ältere Anlagen anbinden
Retrofit statt Neukauf: auch Steuerungen aus den Neunzigern lassen sich in den meisten Fällen anzapfen, wenn man weiß, wo.
Service digital abwickeln
Portale für Kunden und Techniker, in denen Maschine, Historie, Dokumentation und Ersatzteil zusammenfinden.

Warum sich das rechnet

147.000 €
durchschnittliche Kosten je Stunde ungeplantem Stillstand in deutschen Industriebetrieben
67 %
der Unternehmen sind mindestens monatlich von ungeplanten Stillständen betroffen
21 %
arbeiten weiterhin rein reaktiv – also erst dann, wenn etwas bereits steht

Diese Zahlen stammen aus der Studie Value of Reliability von ABB und beschreiben die Branche, nicht Ergebnisse unserer Projekte. Wir führen sie an, weil sie erklären, warum sich der Aufwand für Auswertung und auffindbares Wissen so schnell rechnet. Die Rechenwege dahinter stehen im Beitrag Die wirtschaftlichen Auswirkungen ungeplanter Anlagenstillstände.

Maschinenbau-Land vor der Haustür

Baden-Württemberg ist das dichteste Maschinenbau-Land Deutschlands, und der Raum Stuttgart steht mittendrin: Werkzeugmaschinen, Antriebstechnik, Automatisierung, Messtechnik, dazu eine Zulieferlandschaft, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Ein großer Teil davon sind Familienunternehmen mit dreistelliger Mitarbeiterzahl – genau die Größenordnung, in der wir am häufigsten arbeiten.

Für Softwareprojekte im Maschinenbau ist Nähe mehr wert als in vielen anderen Branchen. Anforderungen klären sich nicht am Konferenztisch, sondern an der Anlage: Man muss sehen, wie eine Störung gemeldet wird, wo der Techniker nachschlägt und welcher Zettel neben der Steuerung klebt, weil das System es nicht hergibt.

Deshalb sind Termine vor Ort bei uns die Regel und nicht die Ausnahme. Von Stuttgart-Wangen aus sind die meisten Betriebe der Region in unter einer Stunde erreichbar.

  • Wir kennen den Mittelstand der RegionFamiliengeführte Betriebe mit gewachsener IT sind unser Alltag, nicht die Ausnahme.
  • Anforderungen entstehen an der AnlageWir gehen dorthin, wo gearbeitet wird – das erspart die halbe Spezifikation.
  • Ihre Betriebsdaten bleiben bei IhnenProduktions- und Zustandsdaten sind Betriebsgeheimnis. Unsere Lösungen laufen auf Wunsch vollständig im eigenen Netz.
Ihr Ansprechpartner in Stuttgart
Unser Büro liegt in Stuttgart-Wangen. Termine an Ihrer Anlage sind für uns Tagesgeschäft.
Projekt besprechen
  • Erstgespräch kostenlos und unverbindlich
  • Auf Wunsch mit Blick auf Ihre Anlagen- und Systemlandschaft
  • Auch geeignet, wenn erst der Ansatzpunkt gefunden werden muss

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Häufige Fragen

In den meisten Fällen ja. Auch Steuerungen aus den Neunzigern geben Daten her – über Feldbusse, über die Visualisierung oder notfalls über nachgerüstete Sensorik. Der Aufwand hängt weniger vom Baujahr ab als von der Dokumentation: Wenn Schaltpläne und Schnittstellenbeschreibungen vorhanden sind, ist die Anbindung meist unspektakulär. Am Anfang steht deshalb immer eine Bestandsaufnahme, kein Angebot.
Nein. Vieles davon läuft vollständig im eigenen Netz, und für Produktions- und Zustandsdaten ist das oft die richtige Entscheidung – sie sind Betriebsgeheimnis. Cloud ist dann sinnvoll, wenn Sie Maschinen im Feld über Standorte oder Länder hinweg auswerten wollen. Welche Variante passt, entscheidet der Anwendungsfall, nicht die Mode.
Nein, und das wäre in aller Regel auch der falsche Weg. Wir setzen dort an, wo die vorhandenen Systeme aufhören – typischerweise bei Auswertungen über Systemgrenzen hinweg, bei der Anbindung von Anlagen, die kein Standardmodul unterstützt, oder bei Wissen, das in Dokumenten statt in Datenbanken steckt.
Mit einem eng umrissenen Fall: eine Linie, eine Anlagengruppe, eine Fragestellung. Daraus entsteht in wenigen Wochen etwas Benutzbares, an dem sich zeigt, ob die Datenlage trägt. Das ist billiger als jede Machbarkeitsstudie und aussagekräftiger.
Manchmal ja, oft ist die einfachere Antwort die bessere. Wo Wissen in hunderten Handbüchern und Protokollen steckt, bringt ein System, das darauf belegbare Antworten liefert, unmittelbar Zeitgewinn. Wo es dagegen nur an einer sauberen Auswertung fehlt, wäre KI der teurere Umweg. Wir sagen Ihnen, welcher Fall vorliegt.
Ja. Quellcode, Dokumentation und Zugänge gehen an Sie über. Gerade im Maschinenbau ist das wichtig: Ihre Produkte laufen fünfzehn Jahre und länger, da darf die Software nicht an einem einzelnen Dienstleister hängen.
Ja, bundesweit. Die Nähe ist ein Vorteil für Betriebe in der Region, aber keine Bedingung. Bei entfernteren Projekten verabreden wir feste Präsenztermine für Bestandsaufnahme, Workshops und Abnahmen – gerade der erste Termin an der Anlage lässt sich schlecht ersetzen.
Wo steht bei Ihnen die Zeit still?
Ob Störungssuche, Ersatzteillager oder Auswertungen, die niemand nutzt – erzählen Sie uns davon. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, wo der Hebel liegt und ob sich der Aufwand lohnt.

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